Content Seeding

content seeding

Erläuterungen zum Content-Seeding

 

Kurzdefinition

Content kaufen, für einen Blog schreiben oder mit entsprechendem Aufwand hochwertige Inhalte erstellen ist das eine. Diese Inhalte einer breiten Leserschaft über unterschiedliche Medien zur Verfügung stellen ist das andere. Eine erfolgsversprechende Strategie dafür, stellt das Content-Seeding, aus dem Englischen übersetzt das Aussäen von Inhalten, dar. Hierbei werden themenrelevanten Multiplikatoren mit trafficstarken Seiten gesucht, mit deren Unterstützung die Inhalte viral verbreitet wird.

Unternehmen, denen das Knowhow fehlt, können Unterstützung durch eine Agentur erhalten, die eine Seeding-Kampagne aufsetzt und im regelmäßigen Kontakt Tipps für die optimale Verbreitung der Inhalte geben.

 

Warum Content-Seeding?

Die Aussage »Content is King« bedeutet, dass ein Webmaster im Rahmen von SEO-Maßnahmen auf hochwertige Inhalte setzt, um seine Webseitenbesucher zu erreichen.

Trotz hochwertiger Inhalte kann ein Webseitenbetreiber nicht darauf vertrauen, dass potenzielle Leser den Weg zu seiner Webseite finden, um die Inhalte zu konsumieren. Somit ist die Aussage, dass »Gute Inhalte« von ganz allein gefunden werden, nur bedingt zutreffend. Daher wird unter anderem über Links, Artikel Placement, Twitter, Info Newsletter, Mail Kampagnen sowie den Blog, den ein Unternehmen unterhält, getrommelt.

Ohne eine Vielzahl sogenannter Influencer (Wegweisern), die im Rahmen einer Content-Seeding-Kampagne sowie durch Linkbuilding Maßnahmen an markanten Stellen platziert werden und die auf die Webseite verweisen, wird nur ein geringer Anteil der sonst möglichen Reichweite realisiert. Daher gilt es, die Betreiber großer Webseiten, die als Anlaufstellen der Zielgruppe des zu verbreitenden Themas identifiziert werden können, zu gewinnen.

Mit Unterstützung dieser Meinungsführer lässt sich guter Inhalt optimal verbreiten, sodass eine Seeding-Strategie fester Bestandteil des Content-Marketing darstellt.

 

Schritt für Schritt zum Seeding-Erfolg

1. Ziele des Content-Marketings definieren

Welche Inhalte sollen für welche Zielgruppe erstellt werden?

2. Themen- und zielgruppenrelevante Multiplikatoren identifizieren

Welche Webseiten werden stark von der zu erreichenden Zielgruppe frequentiert? Wo befinden sich Inhalte, die eine Relevanz zu Themen der eigenen Marketingstrategie haben? Gibt es ein Thema, das besonderen Erfolg verspricht und in der Suche oft auftaucht?

3. Vereinbarungen für das Content-Seeding mit Multiplikatoren-Seiten abstimmen

Nach welchen Spielregeln können Hinweise zu Inhalten auf den trafficstarken Webseiten platziert werden? Welcher Mehrwert kann dem Webmaster für seine eigene Zielgruppe mit dem Inhalt geboten werden? Eine WIN/WIN-Situation sollte für beide Beteiligten im Vordergrund stehen.

4. Controlling der Ergebnisse

Wie viel online Traffic haben die ausgesäten Inhalte über die jeweiligen Seiten gebracht? Wo liegen die Conversions? Hohe Absprungraten lassen Rückschlüsse auf eine falsche Adressierung beim Seeding oder eine nicht ausreichende Qualität der Inhalte zu. In beiden Fällen ist eine Nachbesserung zeitnah erforderlich.

5. Finetuning und Contentausbau sowie Linkaufbau

Auf der Grundlage der Controlling-Ergebnisse können die Maßnahmen zum Seeding laufend optimiert und strategische Linkpartnerschaften geschlossen werden.

 

Hilfsmittel zum Seeding

Es gibt einige Tools, die sich für die Identifizierung von Multiplikatoren eignen. Natürlich lassen sich mit den einfachsten Bordmitteln, wie zum Beispiel einer Google-Recherche unter Nutzung der Google-Suggest-Funktion, relevante Webseiten über die SERPs identifizieren.

Auch kostenpflichtige Tools, wie zum Beispiel die Searchmetrics-Suite oder das Tool von Sistrix eignet sich, um themenrelevante und trafficstarke Seiten zu identifizieren, um diese dann gezielt ansprechen zu können. Nachhalten lassen sich Akquisebemühungen und bestehende Partnerschaften über die klassische Excelliste lokal auf einem Rechner, oder, wesentlich zielführender sind Tools, die neben der reinen URL des Contentpartners auch weitere Detailinformationen liefern. Diese Informationen liefern Tools wie die von Linkbird oder Linkbutler.

Daneben gibt es auch Netzwerke, die für den Aufbau von Backlinks angeboten werden. Darüber lässt sich hervorragendes Seeding betreiben, da über die Plattform potenzielle Partner identifiziert, Partnerschaft verwaltet und Maßnahmen betreut werden können.

 

Social Media zum Seeding nutzen

Wer sich einen großen Bekannten- oder auch Freundeskreis im Social Media aufgebaut hat, kann diesen nutzen, um seine Inhalte per Facebook, Instagramm, Pinterest oder Google Plus zu verbreiten. Zu bedenken dabei ist sicherlich, dass der Content, der sich über die Social Media Netzwerke verteilen lässt, nicht zu umfangreich werden sollte.

Kleine Appetithappen oder akzentuierte Teilaspekte aus einem umfangreichen Ganzen lassen sich hingegen gut transportieren.

Hilfreich für ein erfolgreiches Content-Seeding über diese Kanäle ist zudem der sichere Umgang mit konversionsstarken Überschriften, die zum Weiterlesen animieren.

 

Fazit

Mit dem Seeding von Inhalten können größere online Reichweiten realisiert und dadurch eine breite Leserschaft erreicht werden. Wer hochwertigen Unique Content zur Verfügung stellt, sollte neben der Contentproduktion stets über das Seeding die Leserschaft thematisch ansprechen, die in den Genuss der hochwertigen Inhalte kommen sollen.

Der Einsatz von Social Media kann bei der Erreichung dieses Zieles einen wertvollen Beitrag leisten und sollte daher als fester Bestandteil einer Content-Marketing-Strategie berücksichtigt werden.

bpwd mein Chef CodeOfConduct

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