Content-Marketing

Inhalt dieses Artikels:

1. Was ist Content Marketing?
a. Die Zielsetzung von Content Marketing
b. Inwiefern unterscheidet sich Content Marketing von „klassischen“ Marketingstrategien?
2. Passende Themen finden, mit relevantem Content punkten
3. Mit Content Marketing umgehen

1. Was ist Content Marketing?

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Der Begriff „Content Marketing“ beschreibt eine Marketingstrategie, deren Dreh- und Angelpunkt es ist, einen Webauftritt durch ein reichhaltiges Angebot relevanter und qualitativ hochwertiger Inhalte zu optimieren und somit in den Suchmaschinenergebnisseiten sichtbarer zu machen. Der anzubietende Content ist an die Interessen und Bedürfnisse bereits bestehender und potentieller Kunden angelehnt und bietet seriöse und vertrauenswürdige Informationen. Der Schwerpunkt liegt bei Texten mit großem Mehrwert, die auch durch Bilder und Videos begleitet werden, die die angesprochenen Themen vertiefen und den informativen Gehalt auf diese Weise noch weiter steigern. Einfache SEO-Texte reichen vielfach nicht mehr aus, um Relevanz zu schaffen.

Die Grundidee des Content Marketings besteht darin, dass zunächst genau die Informationen geliefert werden, für die die Besucher eine Seite aufrufen, und dann darüber hinaus ein tiefergehender Mehrwert angeboten wird, der zum Verweilen und Weiterlesen motiviert. Produziert oder verkauft ein Dienstleister zum Beispiel eine bestimmte Warengruppe, zielt Content Marketing darauf ab, die Onlinepräsenz durch relevante Blogtexte oder hilfreiche Ratgeberartikel zu ergänzen und so dem Kunden einen umfassenden und attraktiven Angebotsmix aus Waren und Informationen anzubieten.

a. Die Zielsetzung von Content Marketing

Schatz

Als Marketingstrategie ist es das Ziel vom Content Marketing, neue Kunden zu gewinnen, bestehende Kunden zu bewahren, sich selbst in einem positiven Licht darzustellen und im Endeffekt den Profit zu steigern. Diese Ziele sollen erreicht werden, indem im Zuge einer Content Marketing-Strategie die Sichtbarkeit der betreffenden Webseite in den Ergebnisseiten von Google und Co. deutlich gesteigert wird. Es ist möglich, diese Ziele in konkrete Zwischenschritte zu übersetzen. So gilt es, die Aufenthaltsdauer von Besuchern auf der Webseite zu erhöhen und somit die Bouncerate zu verringern, die User dazu zu motivieren, die Webseite weiterzuempfehlen, sowie durch Social Signals wie Likes, Shares oder Retweets im Web 2.0 Präsenz zu zeigen.

Diese Ziele sollen durch die Qualität und die Quantität des im Zuge der Content Marketing-Strategie angebotenen Contents erreicht werden. Wenn der Besucher einer Seite neben seiner Suchanfrage noch weitere Informationen findet, die ihn interessieren, wird er länger auf der Webseite verweilen. Wenn die Qualität der Inhalte ihn überzeugt, wird er seine Erfahrungen im Idealfall mit anderen Usern teilen wollen. Und wenn er letztendlich von der Fülle wissenswerter Artikel und Ratgeber begeistert ist, wird aus dem Besucher schnell ein Kunde.

b. Inwiefern unterscheidet sich Content Marketing von „klassischen“ Marketingstrategien?

Anders als bei vielen anderen Marketingstrategien liegt beim Content Marketing nicht die Vorgehensweise im Vordergrund, Besucher durch einen werbenden Ton und einen plakativen Call-to-Action zu einer Kaufentscheidung anzuregen. Vielmehr geht es darum, bei Besuchern und Kunden einen bleibenden, positiven Eindruck zu hinterlassen, indem eine Reputation für einen entsprechenden Themenkomplex aufgebaut wird. Eine Webpräsenz wird nach der erfolgreichen Durchführung einer Content Marketing-Strategie als wertvolle Informationsquelle wahrgenommen und im Idealfall regelmäßig genutzt. Der wiederkehrende Besucher ist das Ziel beim Texten im Internet.

Der informative Contentanteil sollte keineswegs so weit in den Vordergrund verschoben werden, dass er die Sicht auf den kommerziellen Bereich verdeckt. Wenn sich ein Kunde von dem angebotenen Content begeistern lässt und beispielsweise das in Ratgebern Beschriebene selbst umsetzen möchte, hat er stets immer noch die Möglichkeit, unkompliziert mit nur einem Klick auf das Warensortiment zugreifen zu können.

2. Passende Themen finden, mit relevantem Content punkten

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Ein umfassendes Contentangebot erfordert ein breitgefächertes Themenspektrum. Nicht zu jedem Thema oder Produktbereich lässt sich ohne Weiteres ein umfassender Contentplan erstellen, sodass die Themenfindung für einige Webprojekte schwieriger ausfallen kann als für andere. So manches Mal muss auch um die Ecke gedacht werden, um ein Thema voll auszureizen. In unserem Blog finden Sie einen umfangreichen Artikel zum Thema: „Themensuche als Schlüssel für erfolgreiches Content-Marketing“.

Ein wertvolles Hilfsmittel, mit dem man zumindest ein inhaltliches Grundgerüst erstellen kann, sind WDF*IDF-Analysen. Mit diesem Werkzeug ist es möglich, einen semantischen Raum abzustecken, in dem sich erfolgreiche Seiten bewegen, die sich mit dem gleichen oder mit einem verwandten Thema beschäftigen. Für eine solche Analyse werden WDF*IDF-Tools herangezogen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse lassen sich als Inspirationsquelle für das eigene Webprojekt nutzen. Dadurch kann dieses mit Content aufgestellt werden, der dem Content vergleichbarer Projekte ähnelt. Dieser Content besteht dann vorrangig aus sogenannten WDF*IDF-Texten. Im content.de-Blog finden Sie einige interessante Artikel zum Thema WDF*IDF.

Es gibt auch die Möglichkeit, beim Content Marketing einen oder gleich mehrere Schritte weiterzugehen und auch Inhalte über produktferne Themen anzubieten – solange dieser Schritt plausibel und zweckmäßig ist. Große Marken wie Red Bull zum Beispiel betreiben darüber hinaus eine Content Marketing-Strategie, für die eigene Themenwelten geschaffen werden. Zu erwähnen sind an dieser Stelle (unter anderem) zwei Formel 1-Teams, eine ausgesprochene Präsenz im Trend- und Funsportbereich sowie zuletzt das beeindruckende Projekt Stratos.

3. Mit Content Marketing umgehen

In unserem Blogbeitrag über Content Marketing haben wir bereits erklärt, dass es zwei Vorgehensweisen gibt, Content Marketing-Strategien auszulegen.

  • Die erste Strategie sieht vor, den Fokus auf themenverwandte Fachartikel, Ratgeber und Blogbeiträge zu verschieben, wodurch die angebotenen Waren oder Serviceangebote zwar nicht von der Seite gestrichen werden, aber doch zumindest etwas in den Hintergrund treten. Ein Paradebeispiel, das ebenfalls schon im content.de-Blog angesprochen wurde, ist die Webpräsenz von Schwarzkopf. Im Rampenlicht stehen hier weniger die von Schwarzkopf offerierten Produkte als attraktiver Textcontent über das generelle Thema Haar und Haarpflege: Besucher finden zahlreiche Artikel über aktuelle Trends und Ratgebertexte über Tönungen oder bestimmte Pflegeprodukte. Der Content wird durch Grafiken, Fotos und Videos angereichert und führt erst über die Themenbereiche zu den Informationsseiten der eigentlichen Produkte.
  • Ein anschauliches Beispiel für die zweite Strategie liefert der Tierprodukte-Shop zooplus: Hier stehen die dargebotenen Produkte im Mittelpunkt. Dennoch stehen interessierten Besuchern auch ein Forum, ein Blog sowie ein Magazinbereich mit umfangreichem Themenrepertoire zur Verfügung, um sich zu informieren oder zu bestimmten Fragen hilfreiche Antworten zu finden. Selbst Kunden, die genau wissen, was sie bestellen möchten, finden nach oder vor dem Kauf noch einen Anreiz, auf der Seite zu verweilen und spannende Texte zu lesen.

Wenn auch der Schwerpunkt des Content Marketings in den beiden Strategien verschieden ausfällt, ist die Grundidee doch in beiden Fällen dieselbe: Durch das umfassende Angebot von Produkten und Dienstleistungen einerseits und wertvollen Informationen andererseits werden

  • Leser begeistert,
  • die Reputation des Content-Anbieters gestärkt,
  • und mittel- bis langfristig die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen erhöht.

 

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