Auftraggeber-AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Auftraggeber

Zwischen der content.de Aktiengesellschaft (im Folgenden „content.de“), eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Oeynhausen unter HRB 12246, Leopoldstraße 2-8, 32051 Herford, und den Auftraggebern geltend die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen:

Allgemeines

content.de bietet eine Plattform für Unternehmen/Unternehmer, die Content suchen bzw. für jeden individuellen Auftrag einzigartigen Content erstellen lassen möchten. content.de bietet Auftraggebern – im Folgenden „Clients“ genannt – die Möglichkeit, über die Plattform die Erstellung von Content zu unterschiedlichen Themen zu beauftragen. Die Aufträge werden auf der Plattform registrierten Autoren zur Bearbeitung angeboten. Die Autoren werden durch content.de in unterschiedliche Qualitätsstufen eingeteilt. Die Einstufung in die unterschiedlichen Qualitätsstufen ergibt sich aus der Bewertung eines initialen Mustertextes sowie durch regelmäßig stichprobenartig durchgeführte Textbeurteilungen (ggf. Arbeitsbeurteilungen) durch die Qualitätssicherung von content.de. Die Einstufung wird durch content.de kontinuierlich überwacht und gegebenenfalls angepasst.

Auf Grundlage der Auftragsbeschreibung werden vom beauftragten Autor ein individueller Text oder andere Inhalte erstellt oder herausgesucht und dem Auftraggeber zur Abnahme vorgelegt.

Darüber hinaus bietet content.de weitere Dienstleistungen wie Fullservice, Beratungsleistungen, Datenanalyse und Übersetzungen und weiteren Dienstleistungen an, die durch die Mitarbeiter von content.de oder andere durch content.de beauftragte Subunternehmer erbracht werden.

Das Angebot von content.de richtet sich ausschließlich an Unternehmer bzw. Unternehmen und nicht an Verbraucher. Die Auftraggeber und Autoren von content.de handeln in Ausübung ihrer selbständigen freiberuflichen oder gewerblichen Tätigkeit.

1. Geltungsbereich 

1.1. Lieferungen, Leistungen, Angeboten und Verträgen zwischen content.de und dem Client liegen ausschließlich diese Geschäftsbedingungen zugrunde.

1.2. Nebenabreden, Änderungen oder Ergänzungen zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform, soweit es zwischen content.de und dem Client nicht anders vereinbart wird.

2. Begriffsdefinitionen

In diesen Geschäftsbedingungen und allen Verträgen des Clients mit content.de werden nachfolgende Begriffe wie aufgeführt verwendet:

2.1 Client (Auftraggeber)
Unternehmen oder Einzelunternehmer i. S. d § 14 BGB, die auf der Plattform von content.de Aufträge in Form einer „Open Order“, „Group Order“ oder einer „Direct Order“ einstellen (vgl. 2.5 bis 2.7).

2.2 Autor
Autoren sind natürliche Personen, die als Unternehmer i. S. d. § 14 BGB als Unternehmer tätig sind, oder Unternehmen, vertreten durch bevollmächtigte Mitarbeiter. Sie nehmen die Textaufträge oder Aufträge zur Erstellung/Beschaffung anderer Inhalte in Form einer „Open Order“, „Group Order“ oder „Direct Order“ über das Userinterface von content.de an und erstellen bzw. beschaffen entsprechend der Aufgabenstellung des Clients den Text/die Inhalte auftragsgemäß (vgl. 2.5 bis 2.7).

2.3 content.de
content.de ist ein Netzwerk, das als Vermittler zwischen Client und Autor auftritt und die technische Infrastruktur sowie das Personal zur Verfügung stellt. content.de akquiriert Clients und Autoren, qualifiziert Autoren und stuft sie entsprechend ihrern Leistungen ein. content.de unterstützt Clients und Autoren bei der Auftragserstellung und -abwicklung.

2.4 andere Inhalte
Bilder, Videosequenzen, Präsentationen sowie hier nicht näher definierte Medieninhalte, die auf Webseiten oder in Printmedien verwendet werden können.

2.5 Open Order
Textaufträge oder Aufträge zur Erstellung/Beschaffung anderer Inhalte, die auf der Plattform für alle Autoren angeboten werden, die in der im Auftrag genannten Qualitätsstufe Texte verfassen dürfen.

2.6 Group Order
Textaufträge oder Aufträge zur Erstellung/Beschaffung anderer Inhalte, bei denen nur einer bestimmten Gruppe von Autoren Zugriff auf den Auftrag hat. Diese Aufträge können nur von der adressierten Autorengruppe, der gewählten Qualitätsstufe entsprechend, eingesehen und bearbeitet werden.

2.7 Direct Order
Textaufträge oder Aufträge zur Erstellung/Beschaffung anderer Inhalte, die Clients direkt an einen Autor vergeben können. Diese Aufträge können nur von dem jeweils adressierten Autor eingesehen und bearbeitet werden.

2.8 Unique Content
Unique Content ist aus Sicht von content.de der Content, der im Rahmen unseres zweistufigen Prüfverfahrens (interne Plagiatskontrolle und externe Plagiatskontrolle durch die Branchenlösung Copyscape) keine signifikanten Treffer verursacht.

2.9 Duplicate Content
Duplicate Content bezeichnet Inhalte (Textpassagen), die in identischer Form bereits an anderer Stelle im Internet oder im System von content.de gespeichert oder verwendet werden.

2.10 Fullservice
Der Client kann die gesamte Auftragsabwicklung inklusive der Abnahme der einzelnen Texte an die Mitarbeiter von content.de übertragen. Dazu ist durch den Client ein individuelles Angebot bei content.de einzuholen.

2.11 Fristen
Für die Auftragsabwicklung auf content.de gibt es nachfolgende Fristen:

Bearbeitungszeit für einen Auftrag

Die Bearbeitungszeit in Tagen, die dem Autor eingeräumt wird, um einen Auftrag zu bearbeiten. Die Frist beginnt zum Zeitpunkt der Auftragsannahme durch den Autor. Sollte der Autor den Auftrag nicht im Rahmen der vereinbarten Bearbeitungsfrist fertiggestellt haben, verfällt der Auftrag und kann durch den Autor nicht mehr bearbeitet werden. Sollte es sich bei dem Auftrag um eine Open Order handeln, wird der Auftrag mit dem Fristablauf erneut allen Autoren bzw. bei einer Group Order der Autorengruppe zur Verfügung gestellt.

Frist für die Annahme einer Direct Order

Der Client ist an das Angebot einer Direct Order, welche er einem Autor unterbreitet hat, für eine durch ihn vorher festgelegte Angebotsdauer von ein bis fünf Werktagen gebunden.

Abnahmefrist für einen gelieferten Textauftrag

Dem Client wird für die Endabnahme eines gelieferten Textes oder anderer Inhalte eine Frist von drei Tagen eingeräumt. Etwaige Korrekturwünsche, sofern diese zulässig sind, können dem jeweiligen Autor über den im System dafür vorgesehenen Weg mitgeteilt werden. Lässt der Client diese Frist verstreichen, wird der Auftrag durch content.de als angenommen gekennzeichnet und das Konto des Clients mit dem Auftragsgegenwert belastet. Eine Ablehnung eines Textes darf nur mit schriftlicher und objektiver Begründung erfolgen.

Frist für die Umsetzung von Korrekturwünschen

durch den Client initiiert:

Dem Autor wird für die Umsetzung von Korrekturwünschen, die an ihn herangetragen werden, eine Frist von einem Tag (24 Stunden) ab dem Zeitpunkt des Zugangs der Information eingeräumt. Werden die Korrekturen innerhalb dieser Frist nicht umgesetzt, verfällt der Auftrag für den Autor. Mit dem Fristablauf wird der Auftrag erneut entweder allen Autoren (Open Order) oder einer Autorengruppe (Group Order) zur Verfügung gestellt. Eine Direct Order wird in diesem Fall storniert.

aufgrund von Duplicate Content:

Wird bei einem Text Duplicate Content gefunden, wird der Text systemseitig unmittelbar nach Einreichung dem Autor zur Überarbeitung vorgelegt. Für die Überarbeitung werden dem Autor mindestens 6 Stunden eingeräumt. Beruht der gefundene Duplicate Content auf der Umsetzung von Briefingvorgaben des Clients, wird dem Autor das Recht zugestanden, diese Texte ohne Überarbeitung beim Auftraggeber einzureichen. Bei Überschreitung der Korrekturfrist gelten die gleichen Folgen wie bei durch den Client initiierten Korrekturschleifen.

Fristverlängerungen

Bei der Fristberechnung werden Samstage, Sonntage, bundesweite Feiertage sowie der 24.12. und 31.12. nicht mitgerechnet.

Verfall eines Auftrags 

Lässt ein Autor einen Auftrag aufgrund einer Fristüberschreitung verfallen, erfolgt keine Vergütung. Der Client hat keine Rechte an den ggf. zuvor vorgelegten Texten. 

3. Anmeldung bei content.de

3.1. Mit der Eröffnung eines Accounts erkennt der Client die vorliegenden Teilnahmebedingungen an.

3.2. Der Client ist content.de sowie auch dem Autor gegenüber für die Vollständigkeit und Richtigkeit seiner Angaben verantwortlich. Der Client ist dazu verpflichtet, seine persönlichen Daten und hinterlegten Informationen auf dem aktuellen Stand zu halten. Es dürfen nur bevollmächtigte Personen einen Account für ein Unternehmen anlegen. 

3.3 Der Client hat die Zugangsdaten zu seinem Account bei content.de vertraulich zu behandeln. Darunter fällt insbesondere das Passwort. Sollten unbefugte Dritte Zugriff auf die Daten haben, ist content.de unverzüglich davon zu unterrichten.

4. Vertragsschluss, Abnahmepflicht und Rücktrittsrecht

4.1. Ein Vertrag zwischen dem Client und content.de kommt mit der Eröffnung eines Accounts durch den Client bei content.de mit content.de zustande.

4.2. Ein Vertrag zwischen Client und Autor entsteht zum Zeitpunkt der Annahme eines Auftrags für Texte oder andere Inhalte (Open Order, Group Order oder Direct Order). Der Client wird über jeden neuen Vertragsschluss auf elektronischem Weg informiert, sofern er diese Option aktiviert hat. Alternativ kann der Client den aktuellen Status seiner Verträge in seinem Account einsehen oder per API-Abfrage prüfen. Für den Vertrag zwischen Client und Autor gelten alle anwendbaren Rechte, Pflichten und Regelungen dieser AGB und der AGB für Autoren.  Darüber hinaus sind mit Vertragsschluss beide Parteien (Client und Autor) an die in diesen AGB näher bezeichneten weiteren Fristen gebunden und haben die aus einer Nichteinhaltung resultierenden Nachteile (dazu Ziff. 2.11) zu tragen.

4.3. Der Client ist verpflichtet, den auftragsgemäß erstellten Text bzw. die auftragsgemäß erstellten Inhalte abzunehmen und die vereinbarte Vergütung an content.de zu entrichten (siehe dazu auch 9.2).

4.4. Bei der Erteilung von Open oder Group Orders kann der Client die erteilten Aufträge jederzeit stornieren, solange kein Autor das betreffende Angebot angenommen hat.

5. Vertragsschluss bei der Erstellung fremdsprachiger Text

Bei der Neuerstellung fremdsprachiger Texte und der Übersetzung deutscher Texte in eine Fremdsprache, oder umgekehrt, wird der Dienstleister explizit vor der Auftragserteilung genannt. Dieser wird Vertragspartner des Clients. Sollte der Text zunächst in deutscher Sprache erstellt und danach in die Fremdsprache übersetzt werden, wird der genannte Dienstleister in Bezug auf die Übersetzung Vertragspartner.

6. Pflichten des Clients gegenüber content.de und dem Autor

6.1 Die Aufträge werden über das Userinterface von content.de oder eine entsprechende API zur Verfügung gestellt.

6.2 Die vom Client erteilten Aufträge sollen unmissverständlich formuliert sein. Nachfolgende Punkte müssen aus der Auftragsformulierung zu entnehmen sein, soweit zutreffend: 

  • Inhalt/Thema
  • Ziel und Zielgruppe
  • Textart und Stil
  • Umfang (Anzahl der Worte)
  • Güte (Qualitätsstufe, Angabe in Sternen)
  • Stichwörter, Keywords mit dem Hinweis auf die erforderliche/gewünschte Dichte (optional)
  • Bearbeitungszeit (wie viel Zeit wird dem Autor nach Annahme des Auftrags eingeräumt?)

Es ist darauf zu achten, dass die Auftragsbeschreibung, das Themengebiet bzw.  die gewünschten Inhalte

  • nicht gegen Rechte Dritter (Marken-, Namen-, Urheber- und Datenschutzrechte) oder die guten Sitten verstoßen,
  • keine Leistungen umfassen, die im Rahmen einer Ausbildung, Prüfung o. Ä. (schulisch, universitär etc.) zu erbringen sind,
  • nicht gewaltverherrlichend, verleumderisch, persönlichkeitsverletzend oder in irgendeiner Form illegal sind.

Des Weiteren ist darauf zu achten, dass eine der Aufgabenstellung angemessene Qualitäts- bzw. Vergütungsstufe gewählt wird (siehe Preisliste).

Bei einem Verstoß gegen diese Regelungen behält sich content.de das Recht vor, die Aufträge aus dem System zu entfernen, bzw. bei unzureichender Auftragsbeschreibung Nacharbeiten zurückzuweisen und den Text im Sinne des Autors zu akzeptieren.

Sollten bei der Abwicklung von Aufträgen für andere Inhalte die strengen Regelungen der „Einzigartigkeit“ nicht zur Anwendung kommen, ist dieser Umstand explizit in der Auftragsbeschreibung zu erwähnen.

6.3 Externe Metriken, Daten oder Tools können kein verbindlicher Bestandteil des Briefings werden. Ausnahmen hiervon sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung durch content.de und bei separater Vergütung möglich.

6.4 Der Client kann über das Userinterface von content.de oder eine API Korrekturen fordern. Die Anforderungen sollten so genau wie möglich formuliert werden, um eine schnelle Nachbesserung durch den Autor zu gewährleisten und Rückfragen sowie unnötige Korrekturschleifen zu vermeiden. Korrekturen sind für den Autor insbesondere dann verpflichtend, wenn sich die Korrekturanforderung mit der ursprünglichen Leistungsbeschreibung deckt und auf auftragsrelevante Bestandteile nicht eingegangen wurde. Weiterhin müssen den Revisionsanforderungen Folge geleistet werden, wenn der Client davon ausgehen muss, dass der Umstand, der zur Korrekturanforderung geführt hat, dem Autor hätte bekannt sein müssen und zwar auch ohne eines expliziten Hinweises in der Auftragsbeschreibung.

Der korrigierte Text/die zu korrigierenden Inhalte sind innerhalb von einem Tag (24 Stunden) nach Erhalt der Korrekturanforderung erneut beim Client einzureichen. Lässt der Autor diese Frist verstreichen, wird ihm der Auftrag entzogen und erneut allen Autoren (Open Order) oder einer bestimmten Autorengruppe (Group Order) angeboten. Der Client kann die Funktion der Korrekturanforderung, also eine erneute Nachbesserung, maximal dreimal nutzen. Entspricht der Text bzw. der Inhalt dann der Auftragsbeschreibung, hat der Client diesen anzunehmen.
Ablehnungen sind schriftlich zu begründen. Im Nachgang wird durch content.de eine endgültige und für beide Parteien bindende Entscheidung, unter Berücksichtigung der ursprünglichen Auftragsbeschreibung, der gewählten Qualitäts- bzw. Vergütungsstufe, der erfolgten Kommunikation sowie der abgelieferten Arbeit, getroffen. Insbesondere bei unzureichend begründeten oder nicht nachvollziehbaren Ablehnungen behält sich content.de das Recht vor, die Ablehnung zurückzuweisen. Die unwirksam abgelehnte Arbeit gilt dann als angenommen und die Zahlung für den Auftrag ist fällig. Der Text gilt auch als abgenommen, sobald er vom Client genutzt wird. Auch in diesem Fall ist die Vergütung fällig.
Ist die Ablehnung berechtigt, kann content.de in Abstimmung mit dem Client eine weitere Korrekturschleife einleiten oder die Bearbeitung des Auftrags durch den Autor abbrechen. In diesem Fall entfällt der Vergütungsanspruch des Autors.
Beide Parteien unterwerfen sich der Entscheidung von content.de

6.5 Der Client verpflichtet sich, vor der Verwendung der erstellten Texte, diese inhaltlich und auf Rechteverletzungen zu prüfen (wie z. B. Markenrechtsverstöße, Wettbewerbsverstöße). Dabei ist insbesondere zu prüfen, ob der Text im geplanten Einsatzumfeld bedenkenlos verwendet werden kann. content.de übernimmt keine Gewähr dafür, dass der Text für einen bestimmten Zweck des Clients geeignet ist. Der Client trägt das Risiko der Verwendung ungeprüfter Texte. content.de übernimmt ausdrücklich keine Prüfung auf Rechtsverstöße und schließt jegliche Haftung diesbezüglich aus.

6.6 Mit dem Eingang der vereinbarten Vergütung auf dem Transaktionskonto bei content.de erhält der Client ein zeitlich und räumlich unbeschränktes und ausschließliches, unterlizenzierbares Nutzungsrecht am gelieferten Text/an den gelieferten Inhalten. Eine Pflicht zur Veröffentlichung der erworbenen Texte/Inhalte oder zur Benennung des Urhebers oder Autors besteht indes nicht. Näheres zur Übertragung der Nutzungsrechte regelt § 13 dieser AGB.

6.7 Der Client verpflichtet sich, es zu unterlassen, Aufträge durch die Umgehung des Systems von content.de mit Autoren direkt abzuwickeln und/oder abzurechnen. Eine Verletzungshandlung liegt insbesondere dann vor, wenn über das Messenger System persönliche Daten zwischen dem Client und dem Autor ausgetauscht werden. Der Client verpflichtet sich für jeden schuldhaften Verstoß gegen eine der vorgenannten Verpflichtungen, eine Vertragsstrafe in Höhe von 1.000 EUR an content.de zu leisten. Die Vertragsstrafe ist auch dann verwirkt, wenn der von dem Client bezweckte Erfolg nicht eintritt. Die Geltendmachung eines über die Höhe der Vertragsstrafe hinausgehenden Schadensersatzanspruchs bleibt ausdrücklich vorbehalten.

6.8 content.de stellt ein Messenger-System zur Verfügung, damit Autor und Client auftragsbezogen kommunizieren können. Der Client darf die ihm zur Verfügung gestellte Messenger Funktion nur im Rahmen der Auftragsvergabe im System von content.de nutzen. Es ist ihm weder gestattet, Spam (unerlaubte Werbung) noch Nachrichten, die sich inhaltlich nicht mit einer bestehenden Auftragsabwicklung vereinbaren lassen, und/oder gegen die guten Sitten verstoßen, zu versenden. Wird eine missbräuchliche Nutzung bekannt, geht content.de jedem Einzelfall umgehend nach. Nachgewiesene Verstöße führen zur sofortigen Sperrung des verursachenden Clients. Der Client verpflichtet sich in diesem Zusammenhang gegenüber content.de zum Ausgleich sämtlichen Schadens (wozu auch die Kosten externer Dienstleister, Rechtsanwälte etc. zur Identifizierung und Anspruchsdurchsetzung gehören), der durch die unberechtigte Nutzung der Plattform, des Messenger-Systems und aller weiteren zur Verfügung gestellten Komponenten und Dienstleistungen durch den jeweiligen Client entsteht.

6.9 Der Client ist an die in Ziff. 2 genannten Regelungen, dort insbesondere an die Bindungsfristen von Angeboten, gebunden.

6.10 Für Fullservice-Aufträge gelten abweichend von Ziff. 6.1 bis 6.4 folgende Regelungen: Die Erstellung der Texte erfolgt ausschließlich auf Grundlage der zur Verfügung gestellten Informationen. Die notwendigen Informationen sind in strukturierter Form im Format CSV, EXCEL oder in anderer abgesprochener Form zur Verfügung zu stellen. Sollten notwendige Informationen zu Beginn des vereinbarten zeitlichen Ablaufes der Texterstellung fehlen, gehen die hierdurch entstehenden Verzögerungen zu Lasten des Auftraggebers.

Die Beauftragung erfolgt durch die Rücksendung der Annahmeerklärung. Die Abwicklung des Auftrages erfolgt nach Bereitstellung der Auftragsliste inkl. der o. g. Informationen sowie der Einhaltung der vereinbarten Zahlungsbedingungen.
Revisionen sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sollte es erhebliche objektive Abweichungen von einem vereinbarten Briefing oder eine, Textmuster geben, ist dies der content.de AG innerhalb von 3 Werktagen ab Lieferung mitzuteilen, damit eine Korrektur erfolgen kann.

6.11 Über diese AGB hinausgehende Auftragsbedingungen werden nur dann Bestandteil des Vertrages, wenn sie explizit von content.de zugelassen und freigeschaltet wurden. Die Bereitstellung dieser Bedingungen hat über die Server von content.de zu erfolgen.

7. Genehmigung der Verwendung umsatzbezogener Daten 

7.1 content.de bietet jedem Autor die Möglichkeit zur Teilnahme am content.de-Partnerprogramm. Autoren partizipieren hierbei an den Umsätzen der durch sie geworbenen Clients. Es werden die Umsätze der Clients verprovisioniert, die sich über das öffentlich zugängliche Autorenprofil anmelden. Der Provisionsanspruch des Autors basiert auf den Umsätzen des Clients innerhalb eines Jahres ab Registrierung.

7.2. Sofern sich ein Client über ein Incentivierungsprogramm (Autoren werben Auftraggeber oder Partnerprogramme) bei content.de angemeldet hat, partizipiert der werbende Autor an den Umsätzen des Clients. Es wird auf Basis der Monatsumsätze des Clients eine Provisionszahlung für den werbenden Autor ermittelt. Der Client erteilt hierfür die Zustimmung zur Verwendung seiner umsatzbezogenen Daten zur Ermittlung der Provisionszahlung für das erste Jahr nach seiner Anmeldung. In diesem Zusammenhang wird dem Autor lediglich eine kryptische Client-ID mitgeteilt. Der Autor erhält keinesfalls die persönlichen Daten oder Informationen zur Firmierung des Clients, eine Offenlegung der Umsätze oder der Auftragstitel des geworbenen Clients findet ebenfalls nicht statt. Der Autor hat an der Übermittlung dieser Daten ein berechtigtes Interesse, da nur durch diese Daten die Nachvollziehbarkeit seiner Partnerprogrammprovisionen gewährleistet ist.

8. Qualitätsmanagement und Kontrolle

8.1 Jeder erfolgreich ausgeführte Auftrag wird durch den Client bewertet.

8.2 Zur Qualitätskontrolle, zur Überprüfung von Ablehnungen und zur Verbesserung der Qualität der Betreiberplattform wird content.de seitens des Clients das Recht eingeräumt, die Auftragsbeschreibung inklusive etwaiger separater, explizit durch content.de freigegebener Auftragsbedingungen, die zwischen Autor und Client erfolgte Kommunikation sowie die abgelieferten Arbeiten einzusehen. content.de überprüft die abgelieferten Arbeiten ebenfalls mit der, aus der Sicht von content.de, gebotenen Sorgfalt und Intensität. Durch diese laufenden Qualitätskontrollen wird eine der Kompetenz des Autors gerechte Vergütung sowie eine faire Qualitätsbeurteilung als Entscheidungshilfe für den Client auf der Plattform content.de sichergestellt. Ein Anspruch auf Überprüfung durch content.de besteht jedoch nicht. content.de übernimmt keine Haftung für den Inhalt und Umfang von Prüfungen und das daraus abgeleitete Ergebnis.

8.3 Soweit die abgelieferten Arbeiten nicht in der Leistungsbeschreibung genannte Drittinhalte, die nicht vom Autor oder von content.de stammen, beinhalten, werden diese nicht von content.de überprüft oder bewertet. Auch bietet content.de für solche Inhalte keine Gewähr.

9. Vergütung

9.1 content.de ermöglicht dem Client die Abwicklung unterschiedlicher Auftragsmodelle wie Open Orders, Group Orders und Direct Orders. Ein Anspruch auf Vergütung entsteht, sobald der Client einen Text bzw. die vereinbarten Inhalte auf elektronischem Weg angenommen und damit bestätigt hat, sie vom Client verwendet werden oder diese nach Fristablauf automatisch als abgenommen gelten. Die Nettovergütung von content.de berechnet sich nach der gültigen Preisliste. Die Preisliste wird in ihrer aktuell gültigen Fassung auf www.content.de veröffentlicht.

Der Autor tritt seinen Vergütungsanspruch gegenüber dem Client an content.de ab. Dieser wird gemeinsam mit den Forderungen von content.de gegenüber dem Client fakturiert.

9.2 Eingereichte Aufträge mit Korrekturanforderung sind erst nach erfolgter wunschgemäßer Korrektur zu vergüten. Für Korrekturanforderungen gelten insbesondere die unter Ziff. 2.11 genannten Fristen mit den entsprechenden aufgeführten Konsequenzen bei Missachtung von Abgabeterminen.

9.3 Open Orders werden nach Qualitätsstufen abgerechnet. Die Vergütungshöhe ist auf der Webseite www.content.de einsehbar und wird den aktuellen Marktgegebenheiten angepasst.

9.4 Group Orders werden mit einem Aufschlag auf die Preisliste für Open Orders abgerechnet. Der jeweils gültige Aufschlag ist der Preisliste, die auf www.content.de veröffentlicht wird, zu entnehmen.

9.5 Direct Orders werden nach dem individuellen Preis des Autors, der in seinem Profil hinterlegt ist, abgerechnet.

9.6 Darüber hinaus kann die Vergütung weiterer Dienstleistungen individuell oder über die Preisliste definiert und über den Account abgerechnet werden. Für Open Orders und Group Orders können vom Client höhere Vergütungen als in der Preisliste festgelegt werden. Für alle Orderarten lässt sich ein zusätzlicher fixer Betrag je Auftrag als Vergütung festlegen. Näheres regelt das Preisverzeichnis.

9.7 Die Preisangabe erfolgt bei Aufträgen in EUR und bei Textaufträgen generell in Eurocent/Wort.

9.8 Bei den Preisangaben sind die jeweils gültigen Bearbeitungsentgelte laut Preisliste und die jeweils gültige Umsatzsteuer hinzuzurechnen. 

10. Zahlungsweise 

10.1 Der Client leistet zur Abwicklung des jeweiligen Contentprojekts Anzahlungen, die in einem Anzahlungskonto auf content.de dokumentiert werden.

10.2 Der Client hat, sofern keine anders lautende Vereinbarung besteht, vor Erfassung seines jeweiligen Auftrags eine Anzahlung in dem Auftrag entsprechender Höhe an content.de zu leisten.

10.3 Anzahlungen werden nicht verzinst.

10.4 Der Client kann Aufträge grundsätzlich nur in Höhe des auf dem Anzahlungskonto vorhandenen Betrags erteilen. Die Auftragserteilung ohne einen entsprechenden Gegenwert ist grundsätzlich nicht möglich.

10.5 content.de behält sich das Recht vor, Anzahlungen zu stornieren und Anzahlungsguthaben zurückzuerstatten.

10.6 Sofern zu verrechnenden Leistungen angefallen sind, wird einmal monatlich eine Leistungsrechnung erstellt.

10.7. Rechnungen von content.de sind sofort nach Erhalt zahlbar. Der Client ist zum Abzug von Skonti nicht berechtigt.

11. Account und Vertragsdauer/Kündigung

11.1 Der Account des Clients auf der Plattform content.de wird unbefristet erteilt.

11.2 Der Account kann beidseitig mit einer Frist von 14 Tagen gekündigt werden. Die Kündigung kann per E-Mail oder in Textform (Fax oder Brief) erfolgen.

11.3 content.de behält sich vor, den Account des Clients vorübergehend zu pausieren, sofern Unklarheiten bezüglich der Identität des Auftraggebers, seiner Erreichbarkeit oder über Handlungen, die den AGB widersprechen, vorliegen.

11.4 content.de ist berechtigt, den Account eines Clients zu deaktivieren bzw. zu kündigen, wenn dieser nicht innerhalb der letzten zwölf Monate einen Auftrag über das System abgewickelt hat.

11.5 Das Recht der außerordentlichen Kündigung bleibt dem Client und content.de vorbehalten. content.de ist berechtigt, bei schwerwiegenden oder nachhaltigen Verstößen des Clients gegen diese Geschäftsbedingungen, namentlich insbesondere die Verpflichtungen gemäß Ziff. 5 dieser Bedingungen, alle Aufträge des Clients außerordentlich ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen und den Account zu deaktivieren.

11.6 content.de behält sich vor, den Betrieb seiner Plattform und aller damit verbundenen Dienstleistungen jederzeit einzustellen.

12. Rechtsverhältnis zwischen den Autoren und content.de sowie dem Client

12.1 Die Autoren von content.de haben sich gegenüber content.de auch mit Wirkung zugunsten des Clients verpflichtet, dass es sich bei den eingereichten Texten bzw. anderen Inhalten um einzigartige (unique) Texte/Inhalte handelt, und diese somit den nachfolgenden Kriterien entsprechen:

  • Die Texte/Inhalte müssen eigenhändig vom Autor angefertigt worden sein.
  • Die Texte/Inhalte dürfen nicht, auch nicht zu Teilen, aus fremder Quelle stammen.
  • Die Texte/Inhalte verletzen nicht Rechte Dritter und sind frei von Schutzrechten Dritter. 

12.2 Die Autoren haben sich gegenüber content.de und dem Auftraggeber verpflichtet, Stillschweigen über die abgewickelten, abgebrochenen, abgelehnten und in Augenschein genommenen Aufträge und deren Inhalte zu wahren.

13. Nutzungsrechte

13.1 Mit der vollständigen Zahlung des Auftragspreises erhält der Client vom Autor ein zeitlich und räumlich unbeschränktes und ausschließliches Nutzungsrecht am gelieferten Text bzw. an den gelieferten Inhalten. Er darf die gelieferten Inhalte speichern, vervielfältigen, bearbeiten, verbreiten, öffentlich zugänglich machen, öffentlich aufführen, öffentlich vortragen und öffentlich wiedergeben.

13.2 Das Nutzungsrecht ist grundsätzlich für die ersten zehn Jahre ab Lieferung des Inhalts exklusiv ausgestaltet.

13.3 Auf § 40a UrhG wird hingewiesen.

13.4 Die eingeräumten Nutzungsrechte sind übertragbar und unterlizenzierbar.

13.5 Dem Client ist es untersagt, sich als Urheber oder Autor der gelieferten Texte bzw. der gelieferten Inhalte zu bezeichnen.

14. Schadensersatz

14.1 content.de schließt seine Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen aus, sofern diese nicht Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder Garantien betreffen oder Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz berührt sind. Unberührt bleibt ferner die Haftung für die Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Gleiches gilt für Pflichtverletzungen der Erfüllungsgehilfen von content.de.

14.2 content.de haftet nicht für eventuelle Ansprüche von Autoren gem. §§ 32, 32a UrhG.

15. Verschwiegenheit

content.de verpflichtet sich, über die Geschäftsbeziehungen Stillschweigen zu bewahren.

16. Änderungsvorbehalt 

content.de wird im Falle einer Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen den Client hierüber informieren. Die neuen Geschäftsbedingungen treten zwei Kalenderwochen nach Zugang in Kraft, es sei denn, der Client hat den neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen schriftlich widersprochen. Der Widerspruch ist nur in schriftlicher Form gültig und muss innerhalb von einer Woche nach Zugang der Änderungsmitteilung erfolgen.

17. Gerichtsstand, Rechtswahl und salvatorische Klausel

17.1 Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Unberührt bleiben zwingende Bestimmungen des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

17.2 Sofern es sich bei dem Vertragspartner um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz des Anbieters.

17.3 Sollte eine der Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt hiervon die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

 

Stand Februar 2019

 

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