Social Media Content

Social Media Content

Was ist Social Media Content?

Social Media Content ist zunächst Inhalt, der auf sozialen Plattformen wie Facebook, Google+, Twitter oder Instagram veröffentlicht wird. Der Begriff "Content" mag sich zwar mit "Inhalt" übersetzen lassen, doch das reicht in diesem Zusammenhang noch nicht aus. Gerade im Bereich des Content- bzw. Online-Marketings und der sozialen Medien steht dieser Begriff für qualifizierte Inhalte und den Informationsgehalt von Webseiten. Solcher Content ist im Idealfall mit einem Mehrwert für den Konsumenten verbunden, also den Leser oder den Betrachter von Bildern, Videos und Infografiken. Bei Social Media Content werden zusätzlich noch die Kanäle umrissen, über die diese Inhalte verbreitet werden.

Dabei handelt es sich um die sozialen Medien, zu deren bekanntesten Vertretern Plattformen wie Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest und YouTube zählen. Zu den wesentlichen Eigenschaften dieser Social-Media-Plattformen gehört es, dass deren Nutzer sich direkt zum gelieferten Content äußern können. User-Generated-Content: Das geschieht in Form von Bewertungen, Kommentaren oder eigenen Beiträgen jedweder Art, in denen die Inhalte erneut aufgegriffen und damit weiter verbreitet werden. Ist der gelieferte Content von schlechter Qualität, in irgendeiner Form beleidigend oder für die Zielgruppe völlig ungeeignet, können die Reaktionen darauf entsprechend negativ ausfallen.

Im schlimmsten Fall kommt es zu einem der berüchtigten Shitstorms, bei denen Tausende oder gar Millionen Nutzer ihrem Unmut freien Lauf lassen. Im Gegensatz zum anderen Worst-Case-Szenario, bei dem überhaupt keine Reaktionen vonseiten der Nutzer folgen, kann das Unternehmen so wenigstens Aufmerksamkeit erregen. Damit es so weit gar nicht erst kommt, müssen sich Content-Manager gut überlegen, welchen Content sie wo veröffentlichen. Die Social-Media-Kanäle sind äußerst vielfältig und in längst nicht jedem ist auch die eigene Zielgruppe vertreten.

Social Media Content einsetzen

Texte schreiben für Facebook und Co ist anspruchvoll! Social Media Content ist so vielfältig wie die sozialen Medien selbst. Entsprechend schwierig kann die Wahl der geeigneten Kanäle und der Inhalte sein. Ob Bilder, Blogbeiträge, Videos oder Infografiken - wenn diese Inhalte an einem Ort stehen, der von der Zielgruppe wenig frequentiert wird, bringen alle Mühen nichts. Im Rahmen der Zielgruppenanalyse muss also in jedem Fall festgestellt werden, wo sich potenzielle Kunden und Interessenten bevorzugt aufhalten. Erste Anhaltspunkte hierfür können Analysetools wie beispielsweise Google Analytics geben, mit deren Hilfe sich die Struktur der eigenen Webseitenbesucher besser einschätzen lässt.

Bei alldem sollte der Aspekt der Interaktivität nicht aus den Augen verloren werden, denn es ist der gegenseitige Austausch mit dem Nutzer, der die sozialen Medien zu dem macht, was sie sind. Ob es ein Klick auf die Schaltfläche "Gefällt mir" ist oder ein ausführlicher Kommentar, beides lässt Rückschlüsse auf die Qualität der Inhalte schließen. Im Idealfall wissen die Inhalte so sehr zu gefallen, dass sie von Nutzern geteilt und an andere weitergeleitet werden. Mundpropaganda ist hier der Schlüssel zum Erfolg und wer es schafft, seine Zielgruppe nicht nur zu finden, sondern sie auch noch auf Augenhöhe anzusprechen, dem ist zumindest das Interesse sicher.

Welche Medien sich dafür als die wirkungsvollsten erweisen, hängt stark von der Kundengruppe, den angebotenen Waren oder Dienstleistungen, der Marketingkampagne und natürlich auch dem Unternehmen selbst ab. Einige Formate haben sich jedoch branchenübergreifend besonders bewährt. Dazu gehören beispielsweise Anleitungen und Ratgeber, die den Umgang mit dem Produkt thematisieren. Auch Tests und Expertenmeinungen, die von Dritten verfasst werden, können viel Interesse auf sich ziehen. Zur Verbreitung solcher Inhalte empfiehlt es sich, auf Kurznachrichtendienste wie beispielsweise Twitter zurückzugreifen, um so zeitnah auf Neuigkeiten aufmerksam machen zu können.

Fünf Beispiele für Social Media Content

1. Infografiken:

Infografiken gehören mit zu den bekanntesten Methoden, die sozialen Medien für sich zu nutzen. Sie bieten im Idealfall einen hohen Informationsgehalt und damit Mehrwert für den Nutzer, der positiv auf das eigene Unternehmen zurückfällt. Die Ansprüche an solche Grafiken sind jedoch gestiegen, weswegen Datenmaterial und Präsentation absolut stimmig sein sollten.

Beispielgrafik:

Beispiel einer Infografik aus dem Immobilienmarkt

(Screenshot: Quelle - https://www.immobilienscout24.de/wohnen/hauskauf-schnaeppchen.html)


2. Kommentare:

Wenn die Stimmung in den sozialen Medien aufgrund eines kontroversen Themas oder von Unmutsäußerungen von Usern in Kommentaren einmal durchwachsen sein sollte, empfiehlt es sich, selber mithilfe eines Kommentars einzugreifen. Hierbei ist natürlich auf die richtige Wortwahl bzw. den richtigen Ton zu achten. Es gilt den betreffenden Thread höflich, aber bestimmt zu moderieren, um eine Eskalation zu vermeiden. Entwaffnender Humor kann dabei Wunder wirken und für positive Aufmerksamkeit sorgen. Meinungen können zum einen stark polarisieren, zum anderen aber auch die Aufmerksamkeit und damit den Bekanntheitsgrad drastisch erhöhen, auch wenn die Kommentatoren dem Unternehmen nicht auf ganzer Linie gewogen sind. Eine gewisse Balance sollte stets gewahrt bleiben, um keinen Shitstorm zu riskieren.

3. Tutorials:

Wenn es etwas detaillierter sein darf und das eigene Produkt bzw. die Dienstleistung erklärungsbedürftig sind, empfiehlt sich die Veröffentlichung von Tutorials und HowTos. Nicht umsonst gehört diese Darstellungsform zu den am meisten geteilten Inhalten im Bereich der Social Media, denn hier erteilen Hersteller praktische Tipps und Ratschläge, die den Umgang verdeutlichen. Tutorials sind vor allem in Form von Erklär-Videos besonders erfolgreich. Aber auch Infografiken und Bilderstrecken können hier sehr gute Dienste leisten.


Beispiele für erfolgreiche Online-Tutorials:

1. eine Anleitung für Rubiks Zauberwürfel
2. eine PowerPoint-Anleitung 
3. Tutorial für die Erstellung eines Online-Shops mit Woocommerce und Wordpress
4. Bilderstrecke zum Fotografieren mit dem iPhone 7


4. Expertenmeinung: 

Wer sein Produkt namhaften Profis überlässt, um es auf Herz und Nieren zu überprüfen, kann sich einer gesteigerten Aufmerksamkeit sicher sein. Wenn es sich bei diesen Experten noch um Multiplikatoren handelt, findet das Produkt eine deutlich stärkere Verbreitung.

5. Umfragen: 

Die Umfrage kann sich als äußerst hilfreiches Werkzeug erweisen, wenn Nutzer erfolgreich zu einer Teilnahme animiert werden. Dabei sollte aber auch auf die Zeit geachtet werden, die sie in Anspruch nimmt.

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