Korrekturlesen

Korrektorat
Korrekturlesen

 

1. Kurzerklärung

Unter Korrekturlesen versteht man das kritische Prüfen eines Textes hinsichtlich formaler Fehler. Ziel des Korrekturlesens ist ein grammatikalisch und orthographisch korrekter Text, der den geltenden Regeln der Interpunktion (siehe Duden) entspricht. Das beste Ergebnis erreicht man mittels eines mehrstufigen Korrektorats.

Im Zuge des Lektorats wird ein Text darüber hinaus auch auf inhaltliche Stimmigkeit überprüft und ggf. angepasst. Solche umfangreichen Modifikationen sind im Rahmen des einfachen Korrektorats nicht vorgesehen bzw. zu leisten.

 

2. Ausführliche Erklärung und Tipps für das Korrekturlesen

Jeder Autor kann selbst dazu beitragen, den Korrekturbedarf seiner Texte zu minimieren, indem er sie vor der Abgabe bzw. Veröffentlichung gründlich auf Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehler überprüft. Dazu ist oft ein mehrmaliges Lesen erforderlich. Hilfreich kann es sein, sich den Text selbst einmal laut vorzulesen oder eine andere Person zu bitten, ihn sorgfältig im Hinblick auf mögliche Fehler zu lesen. Denn wer sich – gerade bei umfangreichen Texten – lange ausführlich mit dem Inhalt auseinandergesetzt hat und sich in seinem eigenen Text möglicherweise zu sehr „zuhause“ fühlt, übersieht auch beim wiederholten Korrekturlesen schnell formale Unzulänglichkeiten. Hier kann der Grundsatz „Vier Augen sehen mehr als zwei“ Abhilfe schaffen. Aber auch das Vier-Augen-Prinzip allein schützt beim Korrekturlesen nicht zuverlässig vor restlichen Fehlern.

Bei einem längeren Text ist es sinnvoll, ihn nicht erst nach der Fertigstellung zu korrigieren, sondern abschnittsweise bereits während des Schreibprozesses. Es empfiehlt sich dringend, bei der Texterstellung am PC die Rechtschreibprüfung des genutzten Textverarbeitungsprogramms zu aktivieren oder Auto-Korrektur-Programme zu verwenden, die den Text bereits korrigieren, während man tippt. Diese Maßnahmen ersetzen jedoch keinesfalls das Korrekturlesen, denn auch die beste Software erkennt nicht in jedem Fall, ob der Satzbau korrekt ist bzw. kennt nicht jedes Wort. Vor allem bei Fachtermini oder aus anderen Sprachen entlehnten Komposita (aus mindestens zwei eigenständigen Wörtern zusammengesetzten, neu gebildeten Worten) ist erhöhte Vorsicht geboten. Generell gilt: Lieber einmal mehr ein Wort nachschlagen (z.B. Duden online) als einen fehlerhaften Text zu riskieren.

Wenn Sie als Autor bei content.de einen Auftrag übernehmen, müssen Sie zudem darauf achten, ob der Kunde eine spezielle Schreibweise – z.B. Produktnamen in Versalien (Großbuchstaben) – o. ä. wünscht. Diese Arbeit kann Ihnen kein Programm abnehmen, sondern fordert Ihre volle Aufmerksamkeit.

Die Texterplattform und Textagentur content.de bietet Autoren die Möglichkeit, sich in ihrem User-Account ein persönliches Wörterbuch anzulegen. Mit Hilfe dieser Funktion können Sie bestimmte Worte manuell oder auch direkt aus dem geschriebenen Text abspeichern und sich so die Arbeit erleichtern.

 

3. Professionelles Korrekturlesen zahlt sich aus

Auch bei Texten, die ausschließlich im Online-Bereich publiziert werden, sollte man Nachlässigkeiten im Korrekturverfahren vermeiden. Zwar ist das Beheben von Fehlern in diesem Fall in der Regel wesentlich einfacher als bei Print-Texten. Allerdings fallen auch wirkungsvolle Instrumente der Korrektur, wie etwa Korrekturfahnen bzw. –bögen, die zwangsläufig die Aufmerksamkeit des zuständigen Korrektors wecken, bevor die finale Textabnahme vor dem Druck erfolgt, hier weg. Und ein Fehler, der sich einmal eingeschlichen hat, bleibt im Online-Bereich oft lange ein unbemerktes Ärgernis. Für Betreiber von Online-Shops kann fehlerhafter Content sogar einen wirtschaftlichen Schaden bedeuten, wenn ihre Produkte oder Angebote auf ihrer Seite beispielsweise wegen falscher Schreibweise eines Artikels nicht oder nur schwer gefunden werden können oder eine Pressemitteilung mit falschen Fakten veröffentlicht wird. Professionelles Korrekturlesen lohnt sich also.

 

4. Gezielte Suche nach häufigen Fehlern beim Korrekturlesen

Typische, häufig vorkommende Fehler lassen sich leicht vermeiden, wenn man beim Schreiben und Lesen jeden Textes – von der Mail bis zur Bachelorarbeit – zum Beispiel verstärkt auf Folgendes achtet:

  • Buchstabendreher
  • Tippfehler
  • überflüssige Leerzeichen
  • falsch gesetzter Apostroph
  • Unterschied zwischen Groß- und Kleinschreibung bei persönlicher Anrede in Texten und Personalpronomen („Ihr”/„ihr”)
  • „das” (Relativpronomen) und „dass” (Konjunktion) nicht verwechseln
  • Unterscheidung von „seit” (zeitlich) und „seid” (vom Infinitiv „sein”)
  • falsche Verwendung von „wie“ statt „als“
  • tot (Adjektiv)/Tod (Nomen)
  • „ss“ statt „ß“ (z.B. „Spass“, „Grüsse“)
  • adverbiale Bestimmung
  • etc.

Besonders häufig treten zudem Fehler bei der Kommasetzung und Formatierung auf. Um qualitativ hochwertige Texte zu erhalten, die in jeder Hinsicht glänzen, ist ein gründliches Korrekturlesen zwingend erforderlich.

Wenn Sie ständig größere Textmengen benötigen und nicht über die erforderlichen zeitlichen und/oder personellen Ressourcen verfügen, die Erstellung der Texte und die entsprechenden Korrekturen selbst zu leisten, bietet es sich an, diese Aufgaben outzusourcen und externe Autoren und Korrektoren sowie Lektoren zu beauftragen.

content.de ist ein Marktplatz für Texte. Wir arbeiten mit über 6.500 Autoren zusammen und vermitteln deren Dienste. Gute Texte können Sie ab 1,3 cent pro Wort einkaufen. Außerdem profitieren Kunden in Deutschland und zahlreichen anderen Ländern von weiteren Dienstleistungen wie professionellem Korrekturlesen und Hilfe bei Übersetzungen. Ausführliches zu unseren Leistungen und Konditionen sowie einen Angebotsrechner finden Sie hier.

 

5. Qualitätsmanagement, Lektorat und Korrektorat bei content.de

Um in eine höhere Qualitätsstufe aufzusteigen, müssen Autoren kontinuierlich möglichst fehlerfreie Texte schreiben. Alle Autoren erhalten bei content.de in regelmäßigen Abständen ein individuelles Feedback zu Ihren Texten, das eine Fehleranalyse beinhaltet und dabei hilft, die eigene Schreibqualität - auch durch aufmerksames Korrekturlesen - laufend zu verbessern. Außerdem nimmt der Kunde entsprechende Bewertungen der angenommenen Textaufträge vor. Unterstützung finden die Texter im Kompetenzzentrum für Autoren. Wer Texten lernen will, wird hier mit wertvollen Informationen unterstützt. 

Bei Fullservice-Projekten inklusive Lektorat bewerten unsere Mitarbeiter im Zuge der Qualitätssicherung alle eingereichten Texte für den Auftraggeber bezüglich Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion sowie Stil, Lesbarkeit und Einhaltung zuvor bestimmter, verbindlicher Vorgaben. Als Richtlinien dienen dem Lektor die Regeln des Dudens (neue deutsche Rechtschreibung) sowie das entsprechende Briefing – zum Beispiel ist darauf zu achten, wie oft ein bestimmtes Keyword pro Text verwendet werden soll. Dem Lektorat schließt sich ein nochmaliges abschließendes Korrekturlesen an. Im Self-Service-Bereich können unsere Kunden die Erstbewertung der Texte selbst übernehmen und Korrekturen optional beauftragen. Bei weiteren Fragen zu unseren Dienstleistungen und Nutzungsbedingungen nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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