Whitepaper

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1. Erläuterung zum Whitepaper

 

Offline lesbare und strukturiert aufbereitete Informationen

Whitepaper transportieren Informationen verständlich gegliedert und oftmals grafisch aufbereitet in einem offline lesbaren Dokument. Whitepaper können hinsichtlich ihres Umfangs variieren. Vom einseitigen Dokument bis hin zu mehreren hundert Seiten umfassende Dokumente finden sich unter den, über das Internet verbreiteten Whitepaper.

 

PDF, das beliebteste Format für Whitepaper

Das PDF ist das beliebteste Format für Whitepaper, da es von fast jedem gelesen werden kann und keine speziellen Lesegeräte erfordert. Hin und wieder finden sich auch Whitepaper in Form verbreiteter Ebook-Formate, wie dem EPUB-Format oder dem AZW-Format des Amazon Kindle.

Das iBook-Format von Apple bietet darüber hinaus Möglichkeiten, ein Whitepaper mit Interaktionsmöglichkeiten zu schaffen. Das liegt daran, das sich in diesem Format, welches ausschließlich von Macs und IOS-Geräten gelesen werden kann, auch Videos und beschreibbare Formulare mit Auswertungsfunktionen einbetten lassen. Der erhöhte Produktionsaufwand lässt jedoch - derzeit - viele von der Erstellung eines solchen Whitepapers zurückschrecken. Content kaufen Herausgeber von Whitepapern nicht selten hinzu, d.h. die Erstellung muss nicht zwngsläufig durch den Herausgeber erfolgt sein

 

Publikationen, die als Whitepaper aufgesetzt werden

In der Regel werden sachbezogene Informationen verarbeitet und nicht selten komplexe Zusammenhänge verständlich aufbereitet:

  • Checklisten und How-To´s
  • Case-Studies mit Best Practice Hinweisen
  • Handbücher
  • Umfrageergebnisse
  • Thesenpapiere
  • Mustervorlagen für Anschreiben, Konzeptionen, etc.
  • u.v.m.

 

2. Funktionen eines Whitepapers im Web-Business

Whitepaper werden vornehmlich im Internet verwendet und nehmen dabei unterschiedliche Funktionen für den Herausgeber wahr.

Leadgenerierung

Gerne werden sie von Unternehmen zur Leadgenerierung oder als Appetithappen eingesetzt. Im Rahmen der Leadgenerierung dienen Whitepapers bei Registrierungsprozessen oder Newslettereintragungen der Conversionsteigerung. Kunden werden nach vollzogenem Anmelde- oder Registrierungsprozess mit einem kostenlosen Whitepaper belohnt.

Cross-Selling und Upselling

Über ein verkaufspsychologisch gut aufbereitetes Whitepaper lassen sich Kaufimpulse beim Leser setzen. So lassen sich bei einem kostenfreien Whitepaper Beratungsdienstleistungen oder ein umfangreicheres Whitepaper, welches sich wesentlich detaillierter mit der Thematik auseinandersetzt und Mehrwert durch Checklisten und Mustervorlagen, etc. bietet, beim Leser platzieren. Ein »Das will ich auch haben«-Effekt kann durch ein ansprechend aufbereitetes Whitepaper erzeugt werden.

Kundenbindung

Kostenfreie Whitepapers finden sich häufig als Kundenbindungsinstrumente. Zugriff auf gut recherchierte Informationen wird Stammkunden eingeräumt, die durch für sie relevante und aktuelle Informationen zusätzlich an das Unternehmen gebunden werden und dadurch einen kostenfreien Mehrwert in Anspruch nehmen können.

Reputations-Aufbau

Die kostenfreie Herausgabe von, für den Leser wertvollen Informationen, kann auch ganz gezielt zum Reputationsaufbau genutzt werden. Wirklich guter Content wird weitergegeben und verbreitet sich im Idealfall viral weiter. Der Leser wird sich, vorausgesetzt der Inhalt hat ihm bei einem Problem oder bei einer Herausforderung geholfen, sofort an den Verfasser/Herausgeber der Informationen erinnern und diesen weiterempfehlen, oder dessen Dienstleistung oder Produkte selbst in Anspruch nehmen.

Linkbuilding

Der gebotene Mehrwert soll zur Verlinkung beitragen. Linkbuilding-Maßnahmen lassen sich mit einem Whitepaper unterstützen.

 

3. Ausgestaltung eines Whitepapers

Whitepapers folgen bei ihrem Aufbau dem eines Buches. Somit gibt es folgende Gliederung:

  1. Deckblatt (grafisch auf Conversions ausgerichtet gestaltet)
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Einzelne Kapitel, die in sich geschlossen einen Themenkomplex verarbeiten.
  4. Fazit
  5. Einen Anhang mit weiterführenden Infos, Checklisten, Linklisten, etc.
  6. Impressumsangaben

Wer gerne ein Ebook produzieren möchte, dem wird die Reihe "Das eigene Ebook veröffentlichen" ans Herz gelegt. In dieser Serie erfährt der Leser sämtliche relavante Informationen zum erstellen von Ebooks. Alternativ können Texte für ein Ebook über eine Textagentur oder eine Texterplattform eingekauft werden.

  

4. Top Drei - kostenfreie Whitepapers zum Internetbusiness

Es gibt diverse Whitepapers und Ebooks zum Internetbusiness. Hier die Top Drei des Internetbusiness von der content.de-Redaktion recherchiert:

Platz 1

Einführung in Suchmaschinenoptimierung
Herausgeber: Google

Ohne Grundkenntnisse zum Thema Suchmaschinenoptimierung lässt sich mit keiner Webseite mehr ein Blumentopf gewinnen. Wertvolle Informationen aus Hand der Suchmaschine, die wie keine andere für Webrecherchen genutzt wird.

Platz 2

Website Profit - Ein Leitfaden für Affiliate Partner
Herausgeber: Adenion GmbH

Auch wenn dieses Handbuch in die Jahre gekommen ist, ist die Lektüre nach wie vor für alle diejenigen aktuell, die ihren Website-Traffic über die Teilnahme an Partnerprogrammen amortisieren möchten.

Platz 3

Fibel zum Contenteinkauf
Herausgeber: content.de AG

Im Rahmen des Content-Marketings müssen sich Webseitenbetreiber mit der Bereitstellung von Unique Content auseinandersetzen.

 

5. Herausforderungen bei der Erstellung eines Whitepapers

Die Anforderungen an ein gutes Whitepaper sind enorm. Neben der Anforderung dem Leser zu gefallen, müssen die Inhaltselemente auch dem Urheberrecht genügen. Ungefragte Verwendung grafischer Elemente ist damit genauso ein Tabu, wie die Übernahme von Texten oder Kapiteln eines bereits existierenden Whitepapers.

Grafische Elemente, wie Fotos, Infografiken oder Tabellen sollten entweder neu erstellt, oder Rechte an bereits bestehenden und zu verwertenden Grafiken erworben werden. Im Zweifel empfiehlt es sich, die Lizenzvereinbarungen genauestens zu studieren, da eine weitergehende Verwendung in Form einer Unterlizenzierung mitunter problembehaftet ist und man sich dadurch schnell mit einer Abmahnung konfrontiert sieht.

(Vergleiche hierzu auch: http://www.ra-plutte.de/2014/02/pixelio-bilder-abmahnung-wegen-nutzung-als-vorschaubild-bei-facebook/)

 

6. Grenzen eines Whitepapers

Bei allen positiven Effekten, die die Herausgabe und kostenfreie Bereitstellung eines Whitepapers hat, sind dies keineswegs Garanten für eine verbesserte Reputation, einen erhöhten Umsatz oder mehr Traffic auf der eigenen Webseite. Die guten Inhalte müssen durch die Leser wahrgenommen werden.

Insofern ist ein Whitepaper keineswegs eine Geheimwaffe, die Wunder vollbringen kann.

 

7. Fazit

Ein Whitepaper kann keinen Vertriebler oder ein ausgereiftes Konzept ersetzen, dennoch ist dessen zielgerichteter Einsatz durchaus sinnvoll um einen Mehrwert zu einem ausgereiften Gesamtkonzept hinzuzufügen. Auch wenn das PDF-Format aktuell die Nase vorn hat, ist die Arbeit mit alternativen Formaten empfehlenswert. Insbesondere das iBook-Format von Apple bietet spannende Möglichkeiten, da sich dadurch vollkommen neue Möglichkeiten eines Mehrwerts ergeben. Da es auf dieser Grundlage eine geringe Anzahl von Angeboten gibt, kann hier mit Pioniergeist Neuland beschritten werden. Als Textagentur kann content.de sämtliche Leistungen rund um die Texterstellung, von SEO-Texten, bis hin zu spannenden Ratgebertexten anbieten.

 

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